Archiv der Kategorie 'DÜGIDA/PEGIDA'

„Dittmers Auftrag“ – Die DÜGIDA-Demonstration am 2. Oktober 2015

Punkt 21:30 Uhr erklärte Versammlungsleiterin Manuela Eschert im Kreuzungsbereich Erkrather Straße/Kölner Straße die 16., von Melanie Dittmer angemeldete DÜGIDA-Aktion als beendet. Gekommen waren gerade einmal um die 60 DÜGIDA-Fans, beim Start der zweiten DÜGIDA-Demonstrationsstaffel am 18. September waren es noch um die 140 gewesen. Zahlenmäßig war die Aktion damit wieder ungefähr dort angekommen, wo die erste Staffel Ende April endete – trotz Verlegung der Aktionen von montags auf freitags, nicht zuletzt, um nicht mit den montäglichen PEGIDA-Demonstrationen in Duisburg zu konkurrieren.
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„DÜGIDA“ – Teil 16

Nach fünfmonatiger Pause kehrte „DÜGIDA – Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes“ am 18. September in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt zurück. Als Aufhänger diente das Urteil des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts zu der sog. „Licht-aus-Aktion“ des Oberbürgermeisters Thomas Geisel1, das nach Meinung der Klägerin Melanie Dittmer eine Rechtsbeugung darstelle.

Die Rechtsaußen-Gruppierung konnte die Zahl der Teilnehmer*innen im Vergleich zu ihren letzten Aufzügen signifikant erhöhen.
Etwa 140 Personen versammelten sich gestern Abend zur 16. DÜGIDA-Demonstration. Zu den letzten sechs Veranstaltungen kamen lediglich 50 bis 65 Teilnehmer*innen.
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„DÜGIDA“ – Teil 13

NRW rechtsaußen berichtet über die gestrige DÜGIDA-Demonstration:

D: 65 DüGIDA-Marschierer in Düsseldorf

DÜSSELDORF – Eine besonders skurrile Szene bildete den Abschluss der zwölften DÜGIDA-Innenstadtdemo am 13. April. Versammlungsleiter Bastian Pufal, Aktivist von „pro NRW“, forderte die etwa 65 anwesenden TeilnehmerInnen auf, einen Kreis zu bilden, da noch etwas ganz Besonderes verkündet werden soll. Dann trat ein Teilnehmer ans Mikro, ganz schön aufgeregt sei er, sagte er, bevor er dann „seine Monique“ nach vorne bat. Es kam, was kommen musste: Er fragte sie, ob sie seine Frau werden wolle. Pufal gratulierte und versprach, man werde „in Mannstärke“ hinfahren, um das Ehegelübde zu bezeugen. Stolz verkündete er, dass dies der erste Heiratsantrag bei einer PEGIDA-Veranstaltung gewesen sei, keine der anderen GIDAs könne da mithalten. Ansonsten unterschied sich die Veranstaltung kaum von den vorangegangenen.
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Melanie Dittmer: eine extrem rechte Aktivistin unter der Lupe – Teil II

Zur Dokumentation: Artikel von Fanny Schneider, lotta-magazin.de.

„Du bist unser Führer“

Melanie Dittmer: eine extrem rechte Aktivistin unter der Lupe – Teil II

Neonazi-Aktivistin Melanie Dittmer braucht zu ihrer Inszenierung offenbar vor allem sich selbst. Szenen-Applaus erwünscht, das Drehbuch schreibt der Aberwitz. Neben narzistisch anmutenden Selbstdarstellungen gehören aber auch handfeste Machtfragen im extrem rechten Spektrum in NRW zum Programm. Fragmente eines Bühnenstücks.
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DüGIDA-Organisatorin Dittmer nicht mehr im Pro-NRW-Vorstand

Zur Dokumentation: NRW rechtsaußen-Artikel vom 24. März 2005

DÜSSELDORF – Melanie Dittmer, Organisatorin der DÜGIDA-Aufmärsche in Düsseldorf, ist nicht länger Mitglied des Landesvorstands der extrem rechten „Bürgerbewegung pro NRW“. Die Partei teilte heute mit, dass man in einem „längeren freundschaftlichen Gespräch“ mit dem Parteichef Markus Beisicht übereingekommen sei, dass sich Dittmer „zukünftig hauptsächlich auf überparteiliche Aktivitäten im vorpolitischen Raum konzentrieren“ wolle. „Aufgrund einiger ihrer Aktivitäten“ seien „Irritationen über die politische Ausrichtung von PRO NRW“ entstanden.
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