Beiträge von Copy & Paste

„DÜGIDA“ – Teil 13

NRW rechtsaußen berichtet über die gestrige DÜGIDA-Demonstration:

D: 65 DüGIDA-Marschierer in Düsseldorf

DÜSSELDORF – Eine besonders skurrile Szene bildete den Abschluss der zwölften DÜGIDA-Innenstadtdemo am 13. April. Versammlungsleiter Bastian Pufal, Aktivist von „pro NRW“, forderte die etwa 65 anwesenden TeilnehmerInnen auf, einen Kreis zu bilden, da noch etwas ganz Besonderes verkündet werden soll. Dann trat ein Teilnehmer ans Mikro, ganz schön aufgeregt sei er, sagte er, bevor er dann „seine Monique“ nach vorne bat. Es kam, was kommen musste: Er fragte sie, ob sie seine Frau werden wolle. Pufal gratulierte und versprach, man werde „in Mannstärke“ hinfahren, um das Ehegelübde zu bezeugen. Stolz verkündete er, dass dies der erste Heiratsantrag bei einer PEGIDA-Veranstaltung gewesen sei, keine der anderen GIDAs könne da mithalten. Ansonsten unterschied sich die Veranstaltung kaum von den vorangegangenen.
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Melanie Dittmer: eine extrem rechte Aktivistin unter der Lupe – Teil II

Zur Dokumentation: Artikel von Fanny Schneider, lotta-magazin.de.

„Du bist unser Führer“

Melanie Dittmer: eine extrem rechte Aktivistin unter der Lupe – Teil II

Neonazi-Aktivistin Melanie Dittmer braucht zu ihrer Inszenierung offenbar vor allem sich selbst. Szenen-Applaus erwünscht, das Drehbuch schreibt der Aberwitz. Neben narzistisch anmutenden Selbstdarstellungen gehören aber auch handfeste Machtfragen im extrem rechten Spektrum in NRW zum Programm. Fragmente eines Bühnenstücks.
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DüGIDA-Organisatorin Dittmer nicht mehr im Pro-NRW-Vorstand

Zur Dokumentation: NRW rechtsaußen-Artikel vom 24. März 2005

DÜSSELDORF – Melanie Dittmer, Organisatorin der DÜGIDA-Aufmärsche in Düsseldorf, ist nicht länger Mitglied des Landesvorstands der extrem rechten „Bürgerbewegung pro NRW“. Die Partei teilte heute mit, dass man in einem „längeren freundschaftlichen Gespräch“ mit dem Parteichef Markus Beisicht übereingekommen sei, dass sich Dittmer „zukünftig hauptsächlich auf überparteiliche Aktivitäten im vorpolitischen Raum konzentrieren“ wolle. „Aufgrund einiger ihrer Aktivitäten“ seien „Irritationen über die politische Ausrichtung von PRO NRW“ entstanden.
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Rechte Gewalt in Köln und Düsseldorf

Zur Dokumentation: Artikel von Alexander Brekemann und Heike Weiding, lotta-magazin.de.

Ein richtig „geiler Tag“

DüGIDA-TeilnehmerInnen an Probsteigassen-Angriff beteiligt

Über 50 Personen aus dem HoGeSa-Spektrum hatten sich am Abend des 18. Januars in Köln versammelt, um sich auf den Weg zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung zu machen. Die Veranstaltung fand anlässlich des 14 Jahre zuvor verübten NSU-Bombenanschlags in der Kölner Probsteigasse statt. Glücklicherweise wurde die Gruppe kurz vor Erreichen ihres Zieles zufällig entdeckt, für 29 Personen endete die Aktion zirka 150 Meter vom südlichen Ende der Probsteigasse entfernt an einer Kirche im Polizeikessel. Der Rest flüchtete vor der Polizei in die umliegenden Seitenstraßen.
Mehr als ein Drittel der Gekesselten sind als mehr oder weniger regelmäßige TeilnehmerInnen an den Düsseldorfer DÜGIDA-Demos bekannt – und waren teilweise zuvor auch schon in Bonn (BOGIDA) und Köln (KÖGIDA) anzutreffen.
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Der Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag

Zur Dokumentation:

Dieser Artikel erschien am 1. März 2015 zeitgleich auf nrw.nsu-watch.info und lotta-magazin.de. Alexander Brekemann ist Redakteur der „LOTTA – antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen“, Maria Breczinski ist Sprecherin von „NSU-watch NRW“.

Ein Rück- und Ausblick (fast) 15 Jahre danach

Gerade einmal 1.800 Zeichen Text sind bei „Wikipedia“ über den Sprengstoffanschlag vom 27. Juli 2000 auf dem S-Bahnhof Wehrhahn im Düsseldorfer Stadtteil Flingern zu finden: „Mit TNT gefüllte Rohrbombe“, „zehn Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt“, „bislang unbekannte Täter“, „fremdenfeindliche oder antisemitische Motive nicht ausgeschlossen“, da es sich bei den „Opfern um Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion handelte, sechs mit jüdischem […] Hintergrund“, formuliert die Online-Enzyklopädie die Erkenntnis-Fetzen. Über einen Zusammenhang mit der Mord- und Anschlagsserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) lägen, heißt es hier, „keine sicheren Erkenntnisse“ vor.
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