Beiträge von AIpD

Veranstaltungshinweise April

Seit dem 28. März findet in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens das Kunst- und Kulturfestival „Jüdische Kulturtag Rhein-Ruhr“ statt. Bis zum 14. April gibt es auch in Düsseldorf ein breites Programm. Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich auf der Website der JKT.

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf organisiert vom 4. April bis zum 14. April zudem das „Paul Spiegel Filmfestival – Jüdische Welten“. Programm und Hintergründe gibt es auf der Website des Filmfestivals.

Unter dem Motto „Weg der Befreiung“ bietet die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf am 14. April eine Fahrradtour an, die an die Aktivitäten der „Aktion Rheinland“ erinnert, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete. Bei der Fahrradtour werden Teile des Weges abgefahren, die von dem Rechtsanwalt Dr. August Wiedenhofen und dem Architekt Aloys Odenthal am 16. April 1945 zum amerikanischen Stützpunkt nach Mettmann zurückgelegt wurden.
Für die Teilnahme an der etwa dreistündigen Fahrradtour ist ein verkehrstaugliches Fahrrad Voraussetzung. Beginn ist 14 Uhr vor dem Polizeipräsidium, Jürgensplatz/Ecke Fürstenwall.

Das Bündnis ‚Düsseldorf stellt sich quer‘ und der ‚Düsseldorfer Appell‘ rufen für den 15. April zu Protesten gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD im Stadtmuseum auf. Die Proteste sollen 18 Uhr vor dem Stadtmuseum an der Berger Allee 1 beginnen.

Das Antifa Café am 16. April beleuchtet die verschiedenen Veranstaltungen rund um den ersten Mai in der Region. Informationen gibt es u.a. zu den Protesten gegen die Neonaziaufmärsche am 20. April in Wuppertal und am 1. Mai in Duisburg. Die Veranstaltung beginnt 20 Uhr im Linken Zentrum Hinterhof, Corneliusstr 108.

Am 17. April erinnert die lokale Mahn- und Gedenkstätte in einem Vortrag an die „Aktion Rheinland“ und das Kriegsende in Düsseldorf im April 1945.
Der Vortrag beginnt 19 Uhr in der Gedenkstätte, Mühlenstraße 6.

Der in Teilen paramilitärische Verein ‚Uniter e.V.‘ plant am 19. April einen sog. „Veteranentag“ in Düsseldorf. Von 11 bis 14 Uhr sei eigenen Angaben zufolge ein „kleiner Marsch“ geplant. Am Abend wollen dann bis zu 50 Anhänger*innen des Vereins auf einem Schiff feiern. Der Verein war zuletzt in den Fokus von kritischen Akteur*innen geraten, da er mit rechtsradikalen Netzwerken in Verbindung gebracht wird.

Am 24. April thematisiert der antifaschistische Themenabend die extreme Rechte in Europa vor den Europawahlen im Mai 2019. Der Vortrag des Juristen Bernhard Schmid beginnt 19:30 Uhr im Kulturzentrum ZAKK, Fichtenstraße 40.

Zu einem „Bürgerdialog“ lädt die extrem rechte Partei AfD am 25. April in das Bürgerhaus Bilk ein. Weitere Informationen folgen demnächst.

Die Veranstaltungshinweise werden ggf. ergänzt / aktualisiert.

Rechte, antisemitische, flüchtlingsfeindliche und islamfeindliche Gewalt 2018

Aktuelle Statistiken zu politisch rechts motivierter Gewalt und Kriminalität sowie zu antisemitischen, flüchtlingsfeindlichen und islamfeindlichen Straftaten in Nordrhein-Westfalen wurden am Donnerstag vom zuständigen Innenministerium bekannt gegeben. Eine Landtagsabgeordnete der Fraktion ‚Bündnis 90/Die Grünen‘ hatte die entsprechenden Anfragen gestellt.

Anstieg rechter Gewalt und Kriminalität

Im vergangenen Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 3.767 Straftaten der politisch motivierten Kriminalität Rechts (PMK Rechts) ermittelt.[1]
Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ein leichter Anstieg um drei Delikte.

Seit dem Jahr 2015 werden in der Stadt Dortmund jährlich die meisten Straftaten der politisch motivierten Kriminalität Rechts in Nordrhein-Westfalen verzeichnet. Im Jahr 2018 wurden dort 253 entsprechende Straftaten gezählt. Weitere Städte mit hoher rechtsgerichteter Kriminalität waren im vergangenen Jahr Köln mit 243, Düsseldorf mit 194, Wuppertal mit 152, Bochum mit 140, Duisburg mit 134 und Essen mit 133 Delikten.
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Veranstaltungshinweise März

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Veranstaltungshinweise Februar

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Veranstaltungshinweise Januar 2019

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