Beiträge von AIpD

Veranstaltungshinweise Oktober

Eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Protest auf der Mühlenstraße! – Der Majdanek-Prozess und die Düsseldorfer“ findet am 1. Oktober in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf statt. Nähere Informationen sind diesem Flyer zu entnehmen. Beginn ist 19:30 Uhr in der Gedenkstätte, Mühlenstraße 29.
Die Podiumsdiskussion sowie die Veranstaltungen am 3. und 4. Oktober finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der Düsseldorfer Majdanek-Prozess, die deutsche Justiz und die NS-Verbrechen“ statt.

Für den 2. Oktober rufen verschiedene antifaschistische Gruppen und Bündnisse zu einer Demonstration mit dem Motto „Gegen Rechtsruck, Nationalismus & rechte Gewalt – Deutschland, Halts Maul!“ auf. Die Vorabenddemo zum sog. Tag der deutschen Einheit beginnt 18:30 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus, Friedrich-Ebert-Straße 34.

Am 3. Oktober wird der Dokumentarfilm „Der Prozess. Eine Darstellung des Majdanek-Verfahrens in Düsseldorf“ präsentiert. Der Film wird ab 16 Uhr in der Black Box – Kino im Filmmuseum Düsseldorf in der Schulstraße 4 gezeigt. Teil 1 „Anklage“ ist ab 16 Uhr, Teil 2 „Beweisaufnahme“ ab 17:45 Uhr und Teil 3 „Urteile“ ist ab 19:30 Uhr zu sehen. Eintritt frei.

Eine Podiumsgespräch mit dem Thema „Der Majdanek-Prozess und seine Folgen aus der Sicht von Prozessbeteiligten“ findet am 4. Oktober im Leo-Baeck-Saal der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Paul-Spiegel-Platz 1, statt. Die Veranstaltung beginnt 18 Uhr. Bitte bringen Sie zu dieser Veranstaltung Ihren Personalausweis mit.

Auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf findet vom 8. Oktober bis zum 12. Oktober das „festival contre le racisme – Aktionstage gegen staatlichen, institutionellen und alltäglichen Rassismus“ statt.
Am 11. Oktober referiert der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Aram Ziai zum Thema “Die Rückständigkeit der Anderen: Postkoloniale Kritik am Deutungsrahmen ‘Entwicklung‘”. Der Vortrag beginnt 19 Uhr im Café Freiraum, Münsterstraße 156 ,Gebäude 3, Erdgeschoss.
Nähere Informationen gibt es auf der Website des AStA der HSD.

Das Antifa Café gibt am 16. Oktober einen Überblick über die extreme Rechte in Düsseldorf. Die Veranstaltung beginnt 19 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108.

Der Historiker Dr. Stefan Klemp hält am 18. Oktober einen Vortrag mit dem Titel „Aktion Erntefest“. Rekonstruktion eines Massenmords.
Die Veranstaltung des AStA der Hochschule Düsseldorf und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf beginnt 18:30 Uhr an der Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156, Gebäude 3, Raum 1.001.

Am 24. Oktober hat der antifaschistische Themenabend den Titel „(Neu)rechter Tummelplatz Hoch­schule? Extrem rechte Tendenzen auf dem Campus seit 1968“. Der Vortrag mit Lucius Teidelbaum beginnt 19:30 Uhr im Café Freiraum am Campus der Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156 ,Gebäude 3, Erdgeschoss.

Zum Thema „Kein Schlussstrich unter den NSU-Komplex! Rechter Terror und das Versagen des deutschen Staates“ referiert der Soziologe Hendrik Puls am 25. Oktober. Puls war als Referent der Fraktion ‚Bündnis 90/Die Grünen‘ im NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags NRW tätig. Der Vortrag beginnt 18:30 Uhr im „Falkenheim“, Unter den Eichen 62a.

Die Veranstaltungshinweise werden ggf. ergänzt / aktualisiert.

Veranstaltungshinweise September

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Veranstaltungshinweise August

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Gedenkkundgebung zum 18. Jahrestag des Sprengstoffanschlages am S-Bahnhof Wehrhahn

Für den 27. Juli laden u.a. Düsseldorfer Antifaschist*innen, die Jüdische Gemeinde Düsseldorf, das antirassistische Bündnis ‚Düsseldorf stellt sich quer‘ und die Gruppen ‚I Furiosi‘ und ‚alles.anders.‘ zu einer Gedenkkundgebung am S-Bahnhof Wehrhahn ein. Anlass ist der 18. Jahrestag des Sprengstoffanschlages an der S-Bahnhaltestelle Düsseldorf Wehrhahn und mehrere ungeklärte Aspekte wie z.B. die Rolle deutscher Geheimdienste im sog. „Wehrhahn-Prozess“.
Berichte der bisherigen Verhandlungstage können im Blog der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW nachgelesen werden.

Zur Dokumentation: (Continue reading →)

Bündnisdemo mit Antisemit*innen in Düsseldorf?

In wenigen Stunden findet in Düsseldorf eine vom Bündnis ‚Nein zum neuen Polizeigesetz NRW‘ organisierte Großdemonstration statt. Durch das geplante Polizeiaufgabengesetz wird ein massiver Eingriff in die Freiheits- und Grundrechte befürchtet. Dagegen werden voraussichtlich mehrere Tausend Menschen demonstrieren.
Prinzipiell ist der spektrenübergreifende Protest gegen repressive Gesetzesnovellen zu begrüßen. Dieser sollte jedoch kein Anlass sein, antifaschistische Standards abzulegen und potenziell antisemitische Demonstrationsteilnehmer*innen zu tolerieren.
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