Veranstaltungshinweise Januar 2019


Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf bietet am 10. Januar einen Rundgang durch die Sonderausstellung „Die Körper der SS“ an. Beginn des einstündigen Rundganges ist 19 Uhr in der Gedenkstätte, Mühlenstraße 29.

An der Heinrich-Heine-Universität findet am 14. Januar eine Podiumsdiskussion zum Thema Antisemitismus statt. Der Vortrag mit Prof. Dr. Christoph Nonn beginnt 18:30 Uhr im Gebäude 23.01, im Hörsaal 3C, Universitätsstraße 1.

Im Rahmen des „offenen Anti-AfD-Treffens“ wird am 22. Januar ein Workshop mit dem Titel „Stimme erheben – argumentieren gegen Rechts“ im Kulturzentrum ZAKK angeboten. Dieser beginnt 18:30 Uhr im Raum Studio des Kulturzentrums in der Fichtenstraße 40.

Ein Vortrag mit dem Titel „Die SS in Düsseldorf. Elitebewusstsein, Ordenskult, Verbrechen“ findet am 22. Januar, 19 Uhr in der Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, statt.

Am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert Oberbürgermeister Thomas Geisel gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und dem Erinnerungsort Alter Schlachthof an die Opfer des Holocaust und legt einen Kranz für die Deportierten am ehemaligen Güterbahnhof Derendorf nieder.
Die Gedenksveranstaltung beginnt 16 Uhr am Mahnmal an der Marc-Chagall-Straße, Ecke Toulouser Allee.

Die lokale Mahn- und Gedenkstätte erinnert am 27. Januar zudem mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern an die aus Czernowitz stammende Literatin Rose Ausländer, die 1988 in Düsseldorf verstarb. Worte des Gedenkens werden u.a. Herbert Rubinstein sowie der Vorsitzende des NRW-Landesverbandes der Sinti und Roma, Roman Franz, sprechen. Die Konzertlesung mit dem Titel „Rose Ausländer: Wirf deine Angst in die Luft“ beginnt 18 Uhr im „Maxhaus“ – Katholisches Stadthaus in Düsseldorf, Schulstraße 11. Einlass ist 17:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

An der Volkshochschule am Bertha-von-Suttner-Platz 1 wird am 30. Januar die Ausstellung „‚Du Jude‘ – Alltäglicher Antisemitismus in Deutschland“ mit einem Vortrag von Joachim Schröder von der Hochschule Düsseldorf eröffnet. Zudem wird die Broschüre „An das Judenzentrum“ – Antisemitische Zuschriften an die Jüdische Gemeinde Düsseldorf (1980-2014)“ präsentiert. Im Anschluss findet eine Diskussionsrunde mit dem Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Michael Szentei-Heise, statt. Die Ausstellung eröffnet 18 Uhr und wird bis zum 27. Februar gezeigt.
Veranstalter*innen und Kooperationspartner*innen sind die Servicestelle Sabra, die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbiet Düsseldorf, die Landeshauptstadt Düsseldorf, der Erinnerungsort Alter Schlachthof der Hochschule Düsseldorf, die Jüdische Gemeinde Düsseldorf, die Landeszentrale für politische Bildung und die Bundeszentrale für politische Bildung, Demokratie leben.

Der antifaschistische Themenabend am 30. Januar hat den Titel „Total extrem? Die Extremismusdoktrin und ihre Auswirkungen“. Die Veranstaltung mit Sonja Brasch (Zeitgeschichtliche Dokumentationsstelle Marburg) beginnt 19:30 Uhr im AStA-Café Freiraum der Hochschule Düsseldorf, Gebäude 3, Raum 1001, Münsterstraße 156.

Ein „Bündnis gegen Rechts“ lädt für den 31. Januar zu einer Stadtteil-Informationsveranstaltung ein, welche die Umtriebe der rechtsradikalen Gruppierung ‚Bruderschaft Deutschland‘ in Düsseldorf-Eller thematisiert. In dem Vortrag wird zudem eine antifaschistische Demonstration vorgestellt, die am 9. Februar, 13 Uhr auf dem Gertrudisplatz in Eller stattfinden wird.
Die Infoveranstaltung beginnt 19 Uhr im „Brauhaus Fuchsjagd“, Gumbertstraße 181.


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