Veranstaltungshinweise September


Unter dem Motto „Build bridges not walls!“ ist für den 1. September, 11 Uhr eine Aktion der internationalen Initiative ‚Seebrücke‘ in der Nähe des „Kö-Bogens“ (zwischen „Steigenberger Parkhotel“ und Schadwoplatz) geplant.

Am 1. September findet das diesjährige „Edelweißpiartenfesival“ ab 14 Uhr im Kulturzentrum ZAKK, Fichtenstraße 40, statt.
Das Festival bietet u.a. Kunstaktionen, eine Ausstellung, Workshops und Musik („Audio88 & Yassin“, „Lord Folte“). Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen des Festivals finden zudem mehrere Veranstaltungen an verschiedenen Orten statt – ein Überblick:

  • In den Räumen des Kulturzentrums ZAKK ist bis zum 9. September die Ausstellung „Das Jugendkonzentrationslager Uckermark“ zu sehen.
  • Eine Ausstellung mit dem Titel „Der Arm der Bewegung“ kann vom 4. September bis zum 18. September im Haus Spilles (Benrather Schloßallee 93) besucht werden.
  • Am 6. September referieren Anna Herkenhoff und Frederic Clasmeier von der ‚Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW‘ zum Thema der neurechten Jugendgruppierung „Identitäre Bewegung“. Der Vortrag mit Titel „Inszenierung und Ideologie der „Identitären Bewegung““ beginnt 19 Uhr im Raum Studio des Kulturzentrums, Fichtenstraße 40.
  • Eine spezielle Führung durch die Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“, die sich dem Thema „Edelweißpiraten“ widmet, wird von der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf am 11. September angeboten. Beginn ist 17 Uhr in der Gedenkstätte, Mühlenstraße 29.
  • Künstler*innen wie Max Madje u.v.m zeigen auf welchen Lebensweg die Edelweißpiraten gegangen sind, welche Aktivitäten sie zusammen unternommen haben und welchen politischen Einfluss ihr Widerstand hatte. Die Veranstaltung mit dem Titel „Da wo die Blume geblüht hat, da war Widerstand.“ beginnt am 12. September, 20 Uhr im Haus Spilles, Benrather Schloßallee 93.
  • Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf bietet am 13. September einen historischen Stadtrundgang auf den Spuren der „Edelweißpiraten“ an. Der Treffpunkt ist 17 Uhr an der Gedenkstätte, Mühlenstraße 29.
  • Einen Überblick über die extreme Rechte in Düsseldorf gibt der freie Journalist Jürgen Peters am 19. September 16. September. Der Vortrag beginnt 19 Uhr im Kulturzentrum ZAKK, Fichtenstraße 40.
    Aus der Veranstaltungsankündigung:

    Dass Düsseldorf keine Hochburg der extremen Rechten ist, wird immer mal wieder gerne angemerkt. Besonders von denjenigen, die um einen „guten Ruf“ der Stadt bemüht sind. Dabei hat nie jemand behauptet, dass die extreme Rechte in Düsseldorf ganz besonders aktiv und präsent ist. Doch es gibt sie, inklusive 23 DÜGIDA- und PEGIDA-Demos, Neonazi-Aufmärschen, diversen Übergriffen und einem Bombenanschlag auf jüdische und nichtjüdische Migrant_innen. Ausreichend Gründe also, mal nach den extrem Rechten vor Ort zu schauen.

  • Veranstalter*innen sind u.a. die lokale Mahn- & Gedenkstätte, VVN BdA, das ZAKK & die Crew vom Edelweißpiratenfestival.
    Die Veranstaltungen stehen in Kooperation u.a. mit dem Haus Spilles, den Jusos Düsseldorf, der Gruppe ‚IFuriosi‘, dem Heinrich Heine Salon und dem ‚Antirassisstischen Bildungsforum Rheinland‘.

    Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf eröffnet am 3. September die Sonderausstellung „Die Körper der SS. Ideologie, Propaganda und Gewalt“. Die Kuratorin der Ausstellung, Kirsten John-Stucke (Leiterin des Kreismuseums Wewelsburg), wird ausführlich in die Thematik der Sonderausstellung einführen. Beginn ist 19 Uhr in der Gedenkstätte, Mühlenstraße 29.
    Bis zum 27. Januar 2019 kann die Sonderausstellung besucht werden. Die Öffnungszeiten sind Sonntag, Dienstag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr und am Samstag von 13 bis 17 Uhr.

    Am 15. September veranstaltet das antirassistische Bündnis ‚Düsseldorf stellt sich quer‘ u.a. mit dem Kin-Top Förderzentrum e.V. ein Rap-Konzert gegen Rassismus vor der Freizeitstätte Garath. Beginn ist um 16 Uhr vor der Freizeitstätte, Fritz-Erler-Straße 21. Der lokale Kreisverband der ‚Republikaner‘ hat eine Kundgebung angekündigt, die 16 Uhr auf der Emil-Barth-Straße – etwa 350 Meter entfernt vom Konzert – stattfinden soll. Mit Störversuchen und Angriffen durch Neonazis auf Konzertbesucher*innen muss dabei gerechnet werden.

    Das Antifa Café befasst sich am 18. September mit der Thematik “ (Ur)opa war kein Nazi? Recherchen zur Familiengeschichte“. Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108.

    Zu einer INPUT-Veranstaltung mit dem Titel ‚„Islamfaschismus“? Zwischen rechtspopulistischer Polemik und gesellschaftskritischer Analyse‘ referiert der Historiker Michael Sturm am 26. September, 19:30 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108.

    Die Veranstaltungshinweise werden ggf. ergänzt / aktualisiert.


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