Veranstaltungshinweise November


Zur Erinnerung an die Ereignisse des Novemberpogroms vom 9. auf den 10. November 1938 in Düsseldorf findet am 8. November ein Gedenkgang auf den Spuren der jüdischen Familie Arom statt.

Simha Arom, 1930 in Düsseldorf als Fred Arom geboren, konnte mit den Eltern Liebe und David und seinem älteren Bruder Eduard im Februar 1939 aus Deutschland fliehen. Der Rundgang spürt dem Leben der Familie in Düsseldorf vor der Emigration nach. Professor Simha Arom wird an dem Gedenkgang teilnehmen.

Der Gedenkgang wird von den Schüler*innen des Humboldt-Gymnasiums gestaltet und startet 18:15 Uhr am Gedenkstein für die ehemalige Synagoge an der Kasernenstraße, Ecke Siegfried-Klein-Straße.

Am 9. November lädt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf zum stillen Gedenken und Gebet am Gedenkstein für die 1938 zerstörte Synagoge ein. Aus Achtung vor der religiösen Tradition sind männliche* Teilnehmer gebeten, während der Gedenkveranstaltung eine Kopfbedeckung zu tragen.
Beginn ist um 10:15 Uhr am Gedenkstein für die Synagoge auf der Kasernenstraße, Ecke Siegfried-Klein-Straße.

Die Hochschulgruppe ‚Think. Act. Resist.‘ setzt am 7. November ihre Veranstaltungsreihe „Stell‘ dir vor es ist Rechtsruck und niemand schaut hin…“ an der Hochschule Düsseldorf fort.
Die folgenden Vorträge finden an der Hochschule Düsseldorf, Campus Derendorf, Münsterstraße 156, Gebäude 3, Raum 03.E.001 statt und beginnen 19 Uhr:

  • Der freie Journalist Jan Maas hält am 7. November einen Vortrag mit dem Titel „Von Hitler zu Höcke – Ist die AfD faschistisch?“. Die Veranstaltung wurde abgesagt.
  • Der freie Journalist und Soziologe, Jörg Kronauer (“Antirassistisches Bildungsforum Rheinland”), gibt am 21. November in seinem Vortrag „Europa ganz rechts“ einen Überblick über die europäische Parteienlandschaft der extremen Rechten.
  • An einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „5 vor 12… Fünf und mehr Perspektiven im Kampf gegen Rechts“ nehmen am 28. November Vertreter*innen der Gruppen “The Future Is Unwritten” (…Ums Ganze, Leipzig) und “I Furiosi” (Interventionistische Linke, Düsseldorf) sowie “Turgay Ulu”( Refugee-Aktivist Oranienplatz, Berlin), ein*e Vertreter*in der Initiative “Keupstraße ist überall – Her yer Keup Caddesi” (Initiative zur Unterstützung der Betroffenen des NSU Nagelbombenanschlags in der Keupstraße, Köln) und das Münsteraner “Bündnis gegen Abschiebung” teil.
    Update: Die Podiumsdiskussion findet in Gebäude 5, Raum: 5.E.001 statt.
  • Die Organisation ‚Refugee Strike Bochum‘ organisiert am 19. November eine Demonstration, die sich gegen die Wohnsitzauflage für Geflüchtete richtet. Beginn ist um 15 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit.

    Am 22. November thematisiert das Antifa-Café die Refugee Proteste in Düsseldorf und Umgebung. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108.

    Zu einer Demonstration gegen Abschiebungen in Kriegsgebiete ruft für den 26. November das Bleiberechtsbündnis ‚Nedaje Afghan – Afghanischer Aufschrei Düsseldorf‘ auf.
    Die Demo, die u.a. von der Flüchtlingsinitiative STAY! unterstützt wird, startet 13 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße 34 – 38.

    Mit der AfD vor der nordrhein-westfälischen Landtagswahl befasst sich der antifaschistische Themenabend „INPUT“ am 30. November.
    Die Veranstaltung mit Andreas Kemper (Publizist und Soziologe aus Münster) findet in erweiterter Kooperation mit dem Bündnis ‚Düsseldorf stellt sich quer‘ statt und beginnt 20 Uhr im Kulturzentrum ZAKK, Fichtenstraße 40.