Veranstaltungshinweise September


Mahn- und Gedenkstätte: Stolperstein-Rundgang
Am 4. September bietet die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf einen weiterern „Stolperstein“-Rundgang an. Für die kostenlose Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.
Der etwa 90-minütige Rundgang beginnt um 15 Uhr, der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Am 11. September beteiligt sich der „Erinnerungsort Alter Schlachthof“ mit mehreren Veranstaltungen von 12 Uhr bis 18 Uhr am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Einen Überblick gibt dieser Flyer.

„Meine Eltern sind beinahe herausgekommen“ – Margot Goldberg
In Kooperation mit dem ‚Düsseldorfer Appell – Respekt und Mut‘, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V. und dem AStA der Hochschule Düsseldorf – HSD, lädt die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf am 11. September zu einem Zeitzeugingespräch mit Margot Goldberg ein.

Die Eltern von Margot Goldberg, geb. Cohen (*1926), waren Inhaber des renommierten Fachhandels für Metzgereibedarf „I. & I. Cohen“ in der Rather Str. 56/58, direkt gegenüber vom Schlachthof. Margot und ihr Bruder Walter konnten 1939 noch rechtzeitig per Kindertransport das Land verlassen. Ihre Eltern dagegen wurden 1941 in das Ghetto in Łódź im besetzten Polen deportiert und ermordet. Erstmals spricht Margot Goldberg, die heute in den USA lebt, am historischen Ort über ihre Erinnerungen.

Das Zeitzeugingespräch beginnt um 17 Uhr am Erinnerungsort Alter Schlachthof (auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf – HSD) Münsterstraße 156.

Antirassistische Demonstration:
Antifaschistische und antirassistische Gruppen aus Nordrhein-Westfalen rufen für den 17. September zu einer Demonstration mit dem Motto „Bleiberecht für Alle – Es gibt keine sicheren Herkunftsstaaten!“ auf. Die Demo beginnt 13 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof vor dem Gewerkschaftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße 34-38.

Der Düsseldorfer Kreisverband der Rechtsaußenpartei ‚Die Republikaner‘ plant am 17.September von 16 Uhr bis 18 Uhr eine xenophobe Kundgebung auf dem Gertrudisplatz in Düsseldorf-Eller abzuhalten. Dagegen protestiert der SPD-Ortsverein Eller ab 16 Uhr an der Anhalter Straße Ecke Gertrudisplatz.

Mahn- und Gedenkstätte: Auf den Spuren der NS-Zeit in Düsseldorf
Der monatliche Stadtrundgang der lokalen Gedenkstätte findet am 18. September statt. Treffpunkt des etwa anderthalbstündigen Rundganges ist um 15 Uhr am Schlossturm auf dem Burgplatz.

Mahn- und Gedenkstätte: Jüdisches Leben in Düsseldorf bis 1945
Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf bietet am 19. September einen Stadtrundgang mit Rabbiner Josh Ahrens an.
Für die begrenzte Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 16. September erforderlich.

Jüdische Gemeinde Düsseldorf: Antisemitismus in der arabischen Welt – Fakten und Mythen
Am 20. September lädt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf zum Vortrag mit dem Islamwissenschaftler Dr. Michael Kiefer ein.

„Seit die Zahl der Flüchtlinge aus arabischen Ländern angestiegen ist, wird vermehrt die Frage diskutiert, ob sich mit dieser Einwanderung auch der Import eines Antisemitismus aus den Herkunftsländern verbindet. Doch wie verbreitet ist der Antisemitismus dort überhaupt, was für Ursprünge hat er und welche Rolle spielt dabei der Israel-Palästina-Konflikt? Der Islamwissenschaftler Michael Kiefer ordnet das Phänomen historisch ein und gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand“

Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr im Leo-Baeck-Saal der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Zietenstraße 50.

Mahn- Gedenkstätte: „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“
Von der Mahn- und Gedenkstätte wird am 25. September eine offene Führung durch die Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ angeboten. Die Führung beginnt um 15 Uhr, Mühlenstraße 29.
Für die Führung ist die Zahl der Teilnehmer*innen begrenzt – Kostenlose Tickets werden ab 22.September an der Info-Theke ausgegeben.

INPUT: Düsseldorf ganz rechts
Einen Überblick über Strukturen und Aktivitäten des lokalen Rechtsaußen-Spektrums gibt der antifaschistische Themenabend am 28. September. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108.