Veranstaltungshinweise November


Vom 2. November 2015 bis zum 27. Januar 2016 bietet die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf die Sonderausstellung „Heilen und Helfen. Jüdische Frauen in der Medizin 1933 bis 1945″ in ihren Räumen an. Die Eröffnung der Ausstellung findet statt am 2. November um 17 Uhr, Mühlenstraße 29.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag und Sonntag 11 bis 17 Uhr.
Am Samstag ist die Ausstellung von 13 bis 17 Uhr zu besichtigen.
Nähere Informationen zur Sonderausstellung finden sich auf der Website des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V..

Zu einem Gespräch begrüßt die stellvertretende Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Hildegard Jakobs am 4. November Professor Benyamin Neuberger.
Benyamin Neuberger wurde 1943 in Haifa, Israel geboren. Seine Eltern Ilse und Josef Neuberger waren nach der Pogromnacht 1938 aus Düsseldorf geflüchtet.
Im Gespräch wird es um Fragen der persönlichen Familienüberlieferung sowie um die Themen Flucht, Identität und Heimatgefühl gehen.
Die Veranstaltung beginnt 18 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29.

„DÜGIDA“ hat für den 6. November eine Veranstaltung in Düsseldorf angemeldet. Nach eigenen Angaben möchte sich die Rechtsaußen-Gruppe dieses Mal um 19 Uhr an der Kalkumer Straße Ecke Segeberger Weg in Düsseldorf-Unterrath versammeln.
Wieder wird das Bündnis ‚Düsseldorf stellt sich quer‘ gegen eine extrem rechte Veranstaltung von DÜGIDA protestieren und trifft sich diesmal am 6. November um 18 Uhr an der Kalkumer Straße Höhe Elsässer Straße.

Für den 7. November hat eine rechtspopulistische Gruppierung mit der Bezeichnung „Düsseldorfer Bürger gehen auf die Straße gegen Flüchtingsirrsinn“ eine xenophobe Demonstration in Düsseldorf angemeldet. Diese Veranstaltung soll um 16 Uhr vor der Kunstsammlung (K20) am Grabbeplatz 5 beginnen.
Das Bündnnis ‚Düsseldorf stellt sich quer‘ ruft zu einer Gegenkundgebung um 15 Uhr vor der Kunsthalle am Grabbeplatz auf.

Ein Gedenkgang auf den Spuren der jüdischen Familie Neuberger zur Erinnerung an die Ereignisse des Novemberpogroms vom 9. auf den 10. November 1938 in Düsseldorf, unternimmt die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf am 8. November.
Der Treffpunkt für den Gedenkgang ist um 18 Uhr am Haus der Universität, Schadowplatz 14.

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf lädt ein zum stillen Gedenken und Gebet am Gedenkstein für die 1938 zerstörte Synagoge auf der Kasernenstraße.
Aus Achtung vor der religiösen Tradition wird darum gebeten, dass männliche Veranstaltungsteilnehmer am Gedenkstein eine Kopfbedeckung tragen.
Das Gedenken beginnt am 9. November um 10:15 Uhr an der Kasernenstraße Ecke Siegfried-Klein-Straße.

In den Räumen der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf wird vom 10. November 2015 bis zum 27. Januar 2016 die Ausstellung „Verlorene Kunst zurück – Das Virtuelle Leopold Fleischhacker Museum“ gezeigt.
Leopold Fleischhacker (1882 – 1946) gehörte zu den produktivsten Künstlern der Weimarer Republik. Erstmalig zeigt die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf die verlorene und in aller Welt zerstreute Kunst in einer umfangreichen 3D-Werkschau des Virtuellen Museums Leopold Fleischhacker.
Eine Ausstellung des Virtuellen Museums Leopold Fleischhacker in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Computergraphik und Wissenschaftliches Rechnen und dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.
Eröffnet wird die Ausstellung am 10. November um 19 Uhr, Mühlenstraße 29
Öffnungszeiten: Di–Fr und So 11–17 Uhr, Sa 13–17 Uhr,

Der Kreisverband der Düsseldorfer „Republikaner“ plant für den 14. November eine flüchtlingsfeindliche Kundgebung in Düsseldorf-Holthausen.
Den Veranstaltungsort gibt die Rechtsaußenpartei wie folgt an: 16 Uhr „Bonner Straße 7-11, auf dem großen Platz vor Norma“.
Gegen die rechte Stimmungsmache der REP organisiert das Bündnis ‚Düsseldorf stellt sich quer‘ eine Protestkundgebung um 15:30 Uhr an der Bonner Straße 7.

Am 20. November beabsichtigt „DÜGIDA“ eine erneute Demonstration in Unterrath. Die Rechtsaußen-Gruppe möchte sich nach eigenen Angaben bis spätestens 18:30 Uhr an der Kalkumer Straße, Ecke Segeberger Weg versammeln.
Das Bündnis ‚Düsseldorf stellt sich quer“ protestiert um 18 Uhr mit einer Kundgebung auf der Kalkumer Straße 102 gegen die extrem rechte Gruppierung. Für die gemeinsame Anreise empfiehlt das Bündnis den Treffpunkt um 17:20 Uhr vor dem Kino am Nordeingang des Düsseldorfer Hbf.

Der antifaschistische Themenabend „INPUT“ am 25. November hat den Titel „Neonazistisches Sammelbecken mit Zukunft? Hintergründe und Aktuelles zur Partei „Der III. Weg““.
Veranstaltungsbeginn ist um 19:30 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108.

Am 29. November bietet die lokale Mahn- und Gedenkstätte eine Führung durch die Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ an. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Info-Theke im Foyer der Gedenkstätte, Mühlenstraße 29.
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt und eine Voranmeldung nicht möglich.
Kostenlose Tickets werden ab 14 Uhr ausgegeben.