Archiv für März 2015

Zwei „INPUT“-Veranstaltungen im April

Nach mehrmonatiger Pause meldet sich die Veranstaltungsreihe „INPUT – antifaschistischer Themenabend“ im April mit zwei Vorträgen zurück.
Wegen zeitgleicher Protestaktionen gegen die extrem rechten DÜGIDA-Demonstrationen, mussten in den vergangenen Monaten Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden.
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DüGIDA-Organisatorin Dittmer nicht mehr im Pro-NRW-Vorstand

Zur Dokumentation: NRW rechtsaußen-Artikel vom 24. März 2005

DÜSSELDORF – Melanie Dittmer, Organisatorin der DÜGIDA-Aufmärsche in Düsseldorf, ist nicht länger Mitglied des Landesvorstands der extrem rechten „Bürgerbewegung pro NRW“. Die Partei teilte heute mit, dass man in einem „längeren freundschaftlichen Gespräch“ mit dem Parteichef Markus Beisicht übereingekommen sei, dass sich Dittmer „zukünftig hauptsächlich auf überparteiliche Aktivitäten im vorpolitischen Raum konzentrieren“ wolle. „Aufgrund einiger ihrer Aktivitäten“ seien „Irritationen über die politische Ausrichtung von PRO NRW“ entstanden.
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DO: Antifaschistische Demonstration am 28. März 2015

Am 28. März 2015 wird es in Dortmund eine antifaschistische Demonstration gegen rechte Gewalt und deutsche Zustände geben.
An diesem Tag jährt sich der Mord an Thomas „Schmuddel“ Schulz zum zehnten Mal. Der Punk wurde am Ostersonntag 2005 von einem Neonazi in der Dortmunder U-Bahn-Station Kampstraße erstochen.
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Rechte Gewalt in Köln und Düsseldorf

Zur Dokumentation: Artikel von Alexander Brekemann und Heike Weiding, lotta-magazin.de.

Ein richtig „geiler Tag“

DüGIDA-TeilnehmerInnen an Probsteigassen-Angriff beteiligt

Über 50 Personen aus dem HoGeSa-Spektrum hatten sich am Abend des 18. Januars in Köln versammelt, um sich auf den Weg zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung zu machen. Die Veranstaltung fand anlässlich des 14 Jahre zuvor verübten NSU-Bombenanschlags in der Kölner Probsteigasse statt. Glücklicherweise wurde die Gruppe kurz vor Erreichen ihres Zieles zufällig entdeckt, für 29 Personen endete die Aktion zirka 150 Meter vom südlichen Ende der Probsteigasse entfernt an einer Kirche im Polizeikessel. Der Rest flüchtete vor der Polizei in die umliegenden Seitenstraßen.
Mehr als ein Drittel der Gekesselten sind als mehr oder weniger regelmäßige TeilnehmerInnen an den Düsseldorfer DÜGIDA-Demos bekannt – und waren teilweise zuvor auch schon in Bonn (BOGIDA) und Köln (KÖGIDA) anzutreffen.
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DÜGIDA und PEGIDA NRW – ein aktueller Über- und Ausblick

Um die 100 „Abendland“-Retter_innen – und damit zirka 30 mehr als am letzten Montag – fanden sich am gestrigen 2. März vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof ein, um an der nunmehr siebten von Melanie Dittmer angemeldeten Innenstadt-Demo von DÜGIDA teilzunehmen. Im Gegensatz zur zirka 80-köpfigen PEGIDA-NRW-Kundgebung letzten Mittwoch vor dem NRW-Landtag war die DÜGIDA-Demo deutlich von Personen aus rechten Fußballfan-Szenen und deren Umfeld geprägt, also von rechten Hooligans und Möchtegern-Hooligans, entsprechend aggressiv war die Stimmung und das Auftreten. „Die Rechte“ aus dem Ruhrgebiet und deren Umfeld nahmen zuletzt nicht teil, eine nennenswerte Anzahl von Teilnehmer_innen aus diesem Spektrum wurde zuletzt am 9. Februar bei DÜGIDA gesichtet. Die Zahl der bürgerlich wirkenden Demo-Teilnehmer_innen wird von Montag zu Montag kleiner. Zu diesen zählen auch bereits Aktivist_innen und Funktionsträger_innen der NPD – unter ihnen die Düsseldorfer Andreas Büchner und Kurt Schöfisch – und von „pro NRW“. DÜGIDA möchte auch weiterhin montags in der Düsseldorfer Innenstadt demonstrieren, die Route – an der Moschee der „Marokkanisch-Islamischen Moschee Gemeinde“ auf der Adersstraße vorbei – soll aufrecht erhalten bleiben.
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