INPUT: Eine Bestandsaufnahme anlässlich des Münchner „NSU“-Prozesses

Der antifaschistische Themenabend INPUT befasst sich am 27. Januar mit einer Bestandsaufnahme anlässlich des Münchener NSU-Prozesses.
Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im „Kulturzentrum“ ZAKK (Fichtenstraße 40).

Zwei Jahre nach dem Auffliegen des “Nationalsozialistischen
Untergrunds”: Eine Bestandsaufnahme anlässlich des Münchner NSU-Prozesses.

Die Referent_innen sind Mitarbeiter_innen des apabiz – Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V. INPUT Antifaschistischer Themenabend

Mehr als zwei Jahre ist es her, dass sich der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) selbst enttarnte. Die rechtsterroristische Gruppe war über ein Jahrzehnt aktiv und mordete jahrelang, ohne dass ihre Existenz der Öffentlichkeit bekannt war. Im Mai 2013 begann ein erster Prozess gegen die überlebenden mutmaßlichen Mitglieder und Unterstützer.
Gleichzeitig endeten zwei der vier parlamentarischen Untersuchungsausschüsse. Im Vortrag wird eine Bestandsaufnahme gemacht und gezeigt, welches Bild des NSU sich heute zeichnet. Der politische Kontext des „Rechtsterrorismus“ wird beleuchtet und dessen inhaltliche Entwicklungslinien aufgezeigt. Es wird versucht, auf einige der vielen offenen Fragen rund um den Komplex Antworten zu geben. Dabei geht es um den staatlichen Umgang mit dem Rechtsterrorismus des NSU sowie die fragwürdige Aufarbeitung des Rassismus auf gesellschaftlicher Ebene.

Das apabiz betreibt mit anderen den blog nsu-watch.info und setzt sich vor dem Hintergrund des Prozesses und der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse für eine unabhängige Beobachtung ein.
Eintritt frei.

Veranstalter: Eine Veranstaltung der AG INPUT, des Antifaschistischen Arbeitskreises an der FH Düsseldorf und des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland, in Kooperation mit: GEW-Hochschulinformationsbüro an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, zakk, AStA FH Düsseldorf, Falken Düsseldorf, DGB-Stadtverband Düsseldorf, Die Linke-Ratsfraktion Düsseldorf, Heinrich Heine Salon e.V., Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisverband Düsseldorf und Buchladen BiBaBuZe