„INPUT“ ins ZAKK verlegt


Antifa-Themenabend am 28. November um 20 Uhr im ZAKK (Studio)

Aufgeklärt und aufgearbeitet?
Erkenntnisse, Reflektionen und Einschätzungen ein Jahr nach dem Bekanntwerden des NSU

ReferentInnen: Heike Kleffner (Journalistin und Referentin der Linksfraktion im Bundestag für den NSU-Untersuchungsausschuss) und Michael Weiss (apabiz e.V.).

Ein Jahr ist zwischenzeitlich vergangen, seitdem am 4. November 2011 in Eisenach Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in einem Wohnmobil tot aufgefunden und nach und nach die Existenz und das 13-jährige Wirken des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) bekannt wurden. Vieles ist seitdem recherchiert, veröffentlicht, diskutiert, reflektiert, aber auch verharmlost, vertuscht und verdunkelt worden. Untersuchungsausschüsse wurden eingesetzt, ungezählte Veranstaltungen organisiert, die Zusammenarbeit mit Betroffenen und Angehörigen von Opfern gesucht und aufwändige unabhängige antifaschistische Recherchen angestrengt.
Was ist tatsächlich aufgearbeitet und aufgeklärt worden?
Welche Erkenntnisse über den NSU und seine UnterstützerInnen sowie den Umgang mit der von ihnen ausgehenden Gefahr konnten gewonnen werden?
Wie sind die Arbeit der Untersuchungsausschüsse, der Ermittlungsbehörden, der Verfassungsschutzämter, die Berichterstattung der Presse, die politischen Reaktionen von Bundesregierung und Länderregierungen sowie der Umgang mit Opfern und Betroffenen zu werten?
Und welche Forderungen sind hieraus abzuleiten?

INPUT – antifaschistischer Themenabend findet jeden letzten Mittwoch im Monat statt, zumeist im Zentrum Hinterhof oder im Kulturzentrum zakk.

Veranstalter: Antifa-Arbeitskreis an der FH Düsseldorf und AG INPUT, in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR), Antifaschistische Linke Düsseldorf, AStA der FH-D, Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus FH-D, zakk, Referat für politische Bildung des AStA der Heinrich-Heine-Universität