Rechte, antisemitische, flüchtlingsfeindliche und islamfeindliche Gewalt 2018

Aktuelle Statistiken zu politisch rechts motivierter Gewalt und Kriminalität sowie zu antisemitischen, flüchtlingsfeindlichen und islamfeindlichen Straftaten in Nordrhein-Westfalen wurden am Donnerstag vom zuständigen Innenministerium bekannt gegeben. Eine Landtagsabgeordnete der Fraktion ‚Bündnis 90/Die Grünen‘ hatte die entsprechenden Anfragen gestellt.

Anstieg rechter Gewalt und Kriminalität

Im vergangenen Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 3.767 Straftaten der politisch motivierten Kriminalität Rechts (PMK Rechts) ermittelt.[1]
Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ein leichter Anstieg um drei Delikte.

Seit dem Jahr 2015 werden in der Stadt Dortmund jährlich die meisten Straftaten der politisch motivierten Kriminalität Rechts in Nordrhein-Westfalen verzeichnet. Im Jahr 2018 wurden dort 253 entsprechende Straftaten gezählt. Weitere Städte mit hoher rechtsgerichteter Kriminalität waren im vergangenen Jahr Köln mit 243, Düsseldorf mit 194, Wuppertal mit 152, Bochum mit 140, Duisburg mit 134 und Essen mit 133 Delikten.
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Veranstaltungshinweise März

Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf zeigt vom 5. März bis zum 24. März im Julo-Levi-Raum die Ausstellung „mutig – weiblich – unvergessen. Düsseldorfer Frauen in der Geschichte“. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind sonntags, dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und am Samstag von 13 bis 17 Uhr in der Gedenkstätte, Mühlenstraße 29.

Die Kuratorin Astrid Hirsch bietet zudem am 7. März eine Führung durch die Ausstellung an, die 17:15 Uhr in der Gedenkstätte beginnt.

Anlässlich des globalen Frauenkampftages ruft das ‚Bündnis Internationaler Frauenkampftag‘ für den 9. März zu einer landesweiten Demonstration in Düsseldorf auf. Die Auftaktkundgebung der Demo beginnt 14 Uhr Uhr vor dem Gewerkschaftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße 34 – 38.

Lokale Info-Updates und eine Auswertung der Ereignisse der letzten vier Wochen wird es am 19. März beim Antifa-Cafe geben. Zudem stellen Mitglieder des Arbeitskreises Gedenkstättenfahrten ihr Programm für 2019 (Fahrten nach Tschechien, Polen, Dachau und Hadamar) vor. Veranstaltungsbeginn ist 20 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108.

Zum „Internationalen Tag gegen Rassismus“, am 21. März, findet von 14 bis 17 Uhr ein vielfältiges Programm für Demokratie, Solidarität und Respekt auf dem Schadowplatz statt. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist Teil der ECCAR (European Coalition of Cities against Racism) und die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Thomas Geisel. Nähere Informationen finden sich hier.

Referent*innen der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Düsseldorf und der Ausstiegsberatung NinA NRW befassen sich am 26. März in einem Vortrag mit dem Thema „Rechtsextremismus in Nordrhein-Westfalen“. Die Veranstaltung beginnt 19 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Mühlenstraße 29.

Am 27. März referiert Jörg Kronauer (Autor und freier Journalist aus London) zum Thema „Die extreme Rechte und das Militär in Brasilien an der Macht“. Der Vortrag beginnt 19:30 Uhr im Kulturzentrum ZAKK, Fichtenstraße 40.

Eine offene Führung durch die Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ wird am 31. März von der Gedenkstätte angeboten, die 15 Uhr in der Mühlenstraße 29 beginnt.

Die Veranstaltungshinweise werden ggf. ergänzt / aktualisiert.

Veranstaltungshinweise Februar

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Veranstaltungshinweise Januar 2019

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Veranstaltungshinweise Dezember

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