Veranstaltungshinweise September

Am 2. September findet das Edelweißpiratenfestival 2017 im Kulturzentrum ZAKK statt. Neben dem Musikfestival, bietet das diesjährige Programm u.a. diverse Infostände und mehrere Workshops zu verschiedenen Themen wie z.B.:

  • 14:30 Uhr beginnt ein „Training gegen Rassismus & Diskriminierung“
  • 15:30 Uhr startet eine Workshop mit dem Thema „Neonazis aufhalten – aber wie?“
  • -von 15 Uhr bis 16:30 Uhr widmet sich ein Workshop dem Bundestagswahlkampf der AfD
  • Das Festival findet auf dem Gelände des Kulturzentrums ZAKK, Fichtenstraße 40, statt. Der Eintritt ist frei.

    Der Erinnerungsort Alter Schlachthof beteiligt sich am 10. September am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“.
    Dabei finden von 12 Uhr bis 20:30 Uhr mehrere Veranstaltungen im Gebäude 1 und dem Foyer der Hochschule Düsseldorf (Münsterstraße 156) statt.
    Stündlich werden von 12 Uhr bis 16 Uhr Führungen durch den Erinnerungsort/Präsentation Digitales Archiv angeboten.
    Zudem ist von 12 Uhr bis 16 Uhr eine Bildpräsentation des Fotografen Sugata Tyler über „Vergessene Orte des Holocaust in Ostpolen“ zu sehen.
    Ein Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Hans-Arno Schmitz beginnt um 16:30 Uhr.
    Im Foyer der Hochschule (Gebäude 4) geben „Die Grentgänger“ von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr ein Konzert.

    Der CSD Düsseldorf und andere Gruppen laden am 11. September zu einer Kundgebung gegen eine Veranstaltung eines homo- und transfeindlichen Bündnis ein. Beginn der Gegenkundgebung ist um 15:30 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz.

    Wirtschaftsverbände laden für den 11. September einen AfD-Kandidaten zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Bundestagswahlkampfes in den Industrie-Club ein. Das Bündnis ‚Düsseldorf stellt sich quer‘ organisiert eine Mahnwache, die 18:30 Uhr vor dem Industrier-Club an der Elberfelder Straße 6 beginnen soll. Veranstaltung mit AfD-Kandidaten wurde abgesagt.

    Für den 12. September ist eine Sammelabschiebung nach Afghanistan geplant. Das Bleiberechtsbündnis ‚Nedaje Afghan نداى افغان – Afghanischer Aufschrei‘ ruft zu einer Protestkundgebung auf, die um 17 Uhr in der Halle des Düsseldorfer Flughafens (Terminal B) beginnen soll. An diesem Tag ist weiterer Abschiebeflug in den Kosovo geplant. Am 13. September soll zudem eine Abschiebung nach Serbien stattfinden.

    Am 19. September beschäftigt sich das Antifa Café mit dem Münchner NSU-Prozess und den Plänen antifaschistischer und antirassistischer Aktionen am Tag der Urteilsverkündung. Die Veranstaltung mit dem Titel „Kein Schlussstrich! 4 Jahre NSU-Prozess.“ beginnt 20 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108.

    Der antifaschistische Themenabend hat am 27. September den Titel „Rechte. Dienen. Deutschland – Die extreme Rechte und die Bundeswehr“. Die Veranstaltung mit dem Referenten Lucius Teidelbaum (Historiker, Autor des „Der Rechte Rand“ und Mitarbeiter des Monitoring-Projekts zum Thema „Extreme Rechte und Bundeswehr“) beginnt 19:30 Uhr im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108.

    Die Veranstaltungshinweise werden ggf. aktualisiert/ergänzt.

    Veranstaltungshinweise August

    (Continue reading →)

    Veranstaltungshinweise Juli

    (Continue reading →)

    Veranstaltungshinweise Juni

    (Continue reading →)

    Rechte, antisemitische und flüchtlingsfeindliche Gewalt in NRW und Düsseldorf 2015 und 2016

    In der vergangenen Woche wurden Zahlen des nordrhein-westfälischen Innenministeriums zu rechten, antisemitischen und flüchtlingsfeindlichen Straf- und Gewalttaten bekannt gegeben.
    Dies geht aus einem Bericht einer Landtagsabgeordneten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.1 Die Angaben beziehen sich dabei auf Delikte, die in den Jahren 2015 und 2016 in Nordrhein-Westfalen polizeilich ermittelt wurden.

    Auf der Grundlage des statistischen Definitionssystems “Politisch motivierte Kriminalität“ (PMK) wurden die Straftaten mit antisemitischem Hintergrund erfasst, rechts motivierte Delikte wurden durch den Phänomenbereich “Politisch motivierte Kriminalität Rechts“ (PMK-Rechts) registriert.

    Erstmalig wurden zudem gesonderte Anfragen nach flüchtlingsfeindlichen Straftaten gestellt. Die Quelle der Daten ist der Kriminalpolizeiliche Meldedienst in Fällen der „Politisch motivierten Kriminalität“ (KPMD-PMK).

    Rechte Straftaten 2015

    Im Jahr 2015 wurden insgesamt 4.437 rechts motivierte Straftaten in Nordrhein-Westfalen erfasst. Das ist ein Anstieg von 1.151 Straftaten im Vergleich zum Jahr 2014 (vgl. Deutlicher Anstieg rechter und antisemitischer Gewalt in NRW).
    Die Zahl der rechten Gewalttaten ist von 370 im Jahr 2014 auf 289 im Jahr 2015 gesunken.
    Unter den 289 rechten Gewalttaten von 2015 befinden sich folgende Deliktgruppen: zwei Tötungsdelikte (einschließlich Versuche), 19 Branddelikte, zwei Sprengstoffdelikte, sieben Landfriedensbrüche, ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr etc., 231 Körperverletzungen, 24 Widerstandshandlungen, zwei Raube und ein Sexualdelikt.
    (Continue reading →)



    Referer der letzten 24 Stunden:
    1. google.com (4)